Vor- und Nachteile der Windenergie
Erstellt von Robert am 16.08.10 • In Kategorie Allgemein
Wind ist ein kostenloser, sauberer und massenhaft vorhandener Rohstoff. Doch er hat nicht nur Vorteile. Eine 100 prozentige Versorgung mit Windkraft wird nur schwer realisierbar sein, wenn nicht einige Hürden noch überwunden werden.
Die Vorteile der Windenergie liegen klar auf der Hand. Die erneuerbare Energie ist ein Geschenk der Natur: kostenlos und massenhaft vorhanden. Vor allem für rohstoffarme Länder – wie auch Deutschland eines ist – bietet es die Möglichkeit Importe an fossilen Energieträgern zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil bei der Gewinnung der Energie ist der geringe Platzbedarf, den Windkraftanlagen benötigen. Zudem werden keine Schadstoffe wie Kohlendioxid, Stickoxid und Schwefeldioxid ausgestoßen. Des Weiteren bringt der Ausbau der Anlagen und deren Wartung viele Arbeitsplätze.
Doch welche Nachteile hat die Windenergie denn nun? Der größte Nachteil ist, dass der Wind kein zuverlässiger Energielieferant ist. Herrscht Flaute, bleibt auch das Licht aus. Er ist nicht immer am richtigen Ort in der richtigen Stärke vorhanden. Recht zuverlässig bläst er in den Bergen und an der Küste, wo es schwer ist Industrie anzusiedeln. Da Wind nun eben nicht zuverlässig ist, werden noch Kohle- oder Atomkraftwerke benötigt, um eine konsistente Stromversorgung zu gewährleisten. Eine effiziente und wirtschaftliche Speicherlösung für überschüssige Energie gibt es nämlich nicht.
Dennoch überwiegen die Vorteile die Nachteile, vor allem da immer mehr Anlagen auf See errichtet werden, wo der Wind doch recht zuverlässig weht. Hier müssen jedoch noch die Netzanschlüsse ausgebaut werden.
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