Bund kritisiert Werbekampagne von Vattenfall
Heute startete der Energiekonzern Vattenfall eine Werbekampagne für seinen Ökostrom und vergleicht sich mit dem neu angebotenen Tarif der Hamburg Energie. Doch der BUND sieht damit eine Verbrauchertäuschung. Denn der ökologische Strom stammt aus 80% aus Wasserkraft aus Norwegen und aus 20% aus der Erzeugung nach dem Energie-Einspeisegesetz. Damit ist es nicht vergleichbar mit dem Tarif „Horizont“ des Versorgers Hamburg Energie, da dieser aus 100% Windkraft seinen Strom bezieht. Einzig zu vergleichen wäre hier der Vattenfall-Tarif mit dem Einsteiger Tarif Hamburger Stromanbieter. „Vattenfall will offenbar mit seiner aggressiven Anzeigenkampagne den Start des kommunalen Anbieters Hamburg Energie systematisch torpedieren. Die Wahl des Slogans „Energie für Hamburg“, der Einsatz des Hamburg-Wappens und der unseriöse Vergleich der Stromtarife setzen zudem bewusst auf die Verwirrung des Verbrauchers“, so der Landesgeschäftsführer von BUND, Manfred Braasch.
Zudem sei für BUND das Ökostromangebot von Vattenfall zudem nur ein Alibi. Lediglich nut 0,006 % des von Vattenfall verkauften Ökostroms ist mit dem „Ok-Power-Label“ zertifiziert. BUND ruft nun in einer Kampagne alle Hamburger Haushalte auf, dass Vorhaben von Vattenfall nicht zu begrüßen. Denn es gäbe geng günstige Anbieter auf dem Markt.
Ähnliche Artikel:
- Vattenfall bekommt Kritik von Konkurrenten
- Sondersitzung entscheidet über Betreiber-Lizenzen von Vattenfall
- Vattenfall Netzverkauf: Multimillionen-Deal perfekt
- „Hamburg Energie“ startet durch
- Strom wird teuer – nur nicht bei Vattenfall
