Interesse am Stromsparen deutlich gesunken

Interesse am Strom sparen sinkt
Wie das Klimabarometer nun anzeigt, war die Bereitschaft der Deutschen zum Stromsparen schon einmal größer.
Offenbar sind immer mehr Menschen frustriert angesichts der Tatsache, dass die Kosten für den Strom ohnehin immer weiter ansteigen und die Sparmaßnahmen auf diese Weise ohnehin wieder zunichte gemacht werden. Resignation scheint also dieser Tage Einzug in die deutschen Haushalte gehalten zu haben. Denn während es im letzten Jahr noch rund 69 Prozent der Verbraucher waren, die am Stromsparen interessiert waren, sind es inzwischen nur noch 49 Prozent und damit satte 20 Prozent weniger als im Vorjahr.
Immerhin 35 Prozent sind noch am Stromsparen interessiert, weil sie daran interessiert sind, aktiv zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beizutragen – doch auch hier lag die Zahl im Vergangenen Jahr deutlich höher. Ob sich diese Situation wieder verbessern wird, bleibt also abzuwarten.
Ähnliche Artikel:
- Stromsparen mal anders
- Strom- und Gasverbrauch in 2009 rückläufig
- Studie: Verbraucher zahlen zuviel für ihren Strom
- Ökobilanz nach Angaben des BUND durchwachsen
- RWE: positives Betriebsergebnis



Die beste Methode um die Stromrechnung niedrig zu halten, ist es den Stromanbieter zu wechseln. Durch einen billigen Stromtarif kann man im Jahr locker bis zu mehren hundert Euro sparen. Im Internet gibt es viele Stromvergleichsportale – dort gibt man einfach seine Postleitzahl, sowie den Verbrauch ein und die günstigsten Tarife werden automatisch ermittelt. Vergleichen und wechseln kann man beispielsweise hier auf stromtarife-vergleich.net.
Ansonsten sollte man daurauf achten, sich stromsparende Haushaltsgeräte anzuschaffen (Effizienzklasse mind. A). Die sind vom Einkaufspreis her zwar höher, aber nach ein paar Monaten rentiert sich das schonwieder. Gerade bei Kühlschränken und Waschmaschinen ist das sehr wichtig.
Es müsste viel mehr publik gemacht werden, wie einfach der Stromanbieterwechsel ist und vorallem, das man es in so kurzer Zeit machen kann. Mehrere Werbekampagnen mit einfachen Erklärungen wären sehr sinnvoll, wie ich finde.
Gruß Andy