CDU Wahlprogramm von Umweltorganisationen kritisiert
Erstellt von Robert am 01.07.09 • In Kategorie Energiepolitik, Umwelt
Die CDU stellte nun ihr Wahlprogramm vor, dass wiederum stieß auf heftige Kritik bei zahlreichen Umweltverbänden. Denn die CDU spricht von neuen Kohlenkraftwerken, obwohl sie keineswegs den vorgesehenen Klimazielen bis 2020 entspricht, und der Ausstieg aus der Atomkraft, so die Umweltaktivisten, bringe nur den Stromanbietern Milliardengewinne.
Nach der Verkündung des Wahlprogramms kam es zu zahlreichen Demonstrationen vor dem Konrad-Adenauer-Haus, dem Hauptsitz der CDU. So protestierten Aktivisten von WFF in Strahlenanzügen und Greenpeace machte mit einem trojanischen Pferd gefüllt mit unechten Atomtonnen auf sich aufmerksam. “Den Wählern wird von CDU und CSU eine grüne Mogelpackung verkauft. Außen steht Klimaschutz drauf und innen wird an hochgefährlichen Atommeilern und besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken gebastelt”, so Regine Günther, Leiterin Klima und Energie beim WWF. “Eine glaubwürdige und überzeugende Klima- und Energiepolitik sieht anders aus.”
Außerdem sei, so die Umweltverbände, ohne die Technologie für die Abspeicherung von CO² das Vorhaben neue Kohlkraftwerke zu bauen unverantwortlich. Für die Umweltorganisation ist die Politik der CDU/CSU ein völliger Widerspruch. Denn noch vor ein paar Tagen sprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem US-Präsidenten Barack Obama über konkrete Klimaschutzmaßnahmen und schließlich war es die CDU, die das Gesetz zur Speicherung des umweltschädlichen CO² stoppten, kritisierten unter anderem WWF und Greenpeace.
Doch das bleiben nicht die einzigen Demonstrationen gegen das Wahlprogramm der CDU/CSU. So kündigte die WWF weitere Proteste an.
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