Der Klimawandel schreitet voran!

Birne

(c) Jupiterimages / Applestock 2009

Unlängst sind Klimawandel und Erderwärmung auf RTL aktuell von Chefredakteur Peter Kloeppel und Wettermoderator Christian Häckl diskutiert worden …
Ja, die Erderwärmung würde zunehmen und, schneller als gedacht (bzw. befürchtet), voran schreiten. Mit der Folge, dass tief liegende Küstenstädte und viele der traumhaft schönen Inselparadiese in Gefahr sind.
Tatsächlich ist die Klimaerwärmung ja ein Thema, das heute schon in allgemeinen Online Lexika wie Wikipedia erklärt wird: „Als globale Erwärmung bezeichnet man den im Verlauf des 20. Jahrhunderts beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere“, heißt es hier. Wobei, mit den warmen Luft- und Meerestemperaturen, dann die Gletscher zu schmelzen beginnen.
Mit dramatischen Folgen für unser ganzes Ökosystem und vor allem auch für jene, die hier, in den Polarregionen, leben. Denn bald könnten die Eisbären Geschichte sein, befürchtet der Stern. Ganz einfach deshalb, weil den gigantischen Landraubtieren ihr Lebensraum im wahrsten Wortsinn dahin schmilzt. Schon heute könnten die Eisbären durch die Klimaerwärmung und die schwindenden Eisschollen keine Robben mehr fangen, fürchten die Stern-Autoren. Die dadurch auch die kanadische Bevölkerung in Gefahr sehen. Denn ein hungriger Eisbär kann, ohne Frage, aggressiv werden, wird sich dann womöglich auch an Haushunden vergreifen und / oder in die Wohnhäuser eindringen.
Tatsächlich sind hungrige Eisbären, die Mülltonnen vor den Restaurants durchwühlen, keine Seltenheit mehr. Laut Stern würden daher manche Bewohner des nordkanadischen Ortes Churchill nur noch mit einem Revolver (ob der, angesichts eines Bären, wirklich hilft?) im Bett schlafen, während andere sich nur noch mit einem Gewehr auf die Straße trauen. Oft sei daher ein Eisbären-Gefängnis die einzige Chance, die umher irrenden Raubtiere zu retten …
Szenenwechsel: Dass der Klimawandel auch anderswo unschöne Folgen zeitigt, ist vom SR Ende September in der Reihe „Schätze der Welt“ thematisiert worden. Denn hier ging es um eines der beeindrucktesten Naturschauspiele, das Kroatien zu bieten hat, die Region der fallenden Seen, wie die Plitvicer Seen(landschaft) auch genannt wird: „Inmitten von Karstbergen reihen sich sechzehn kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe“, schwärmen der Sender und die Autoren von einen grandiosen Anblick und davon, dass sich die Natur hier immer wieder neu erfinde.
Das sah wohl auch die UNESCO so, die dieses Naturspektakel zum Weltnaturerbe gekürt hat … ein Erbe, das womöglich ebenfalls vom Klimawandel bedroht ist. Zwar lebt und gedeiht die Region auch und gerade durch das Zusammenspiel von sauberem Wasser und warmem Klima. Doch in letzter Zeit würden, wie ein Ranger erklärte, die Regenfälle ausbleiben. Und damit immer mehr Mühlen in der Region still stehen. Mit dramatischen Folgen auch für die einmalige Tier- und Pflanzenwelt mit ihren Farnen, Orchideen und Salamandern. Denn wenn der Regen dauerhaft ausbleibt, würde dieses Wunder der Natur, das von Feuchtigkeit und Wasser geprägt ist, unweigerlich in Gefahr geraten!
Viele „Baustellen“ und Probleme also, die mit dem Klimawandel einhergehen. Dass der keine Erfindung übereifriger Naturschützer und notorischer Schwarzseher ist, bestätigte auch Klimaforscher Mojib Latif gegenüber dem Stern. Ja, er Klimawandel gehe weiter. Mit der Folge, dass sich vor allem in den wärmeren Regionen die Wetterextreme häufen: „Wir führen derzeit ein gigantisches Experiment mit der Erde aus. Sein Ausgang ist ungewiss!“

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