Strom sparen an Weihnachten

5 Tipps zum Stromsparen in der Weihnachtszeit trotz festlicher Beleuchtung

Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen… Und nicht nur da, auch an den Fenstern, im Vorgarten, auf dem Balkon: Wenn es draußen so richtig kalt und dunkel wird, decken wir uns nur zu gern mit Lichtern ein. Wer achtet da schon auf den Stromzähler…

Es ist die Zeit der Sinnlichkeit, der Geschenke und Dekorationen. Kaum ein deutscher Haushalt möchte auf die bunten Lichter, Lamettas und Kugeln am Tannenbaum verzichten, und sei das Konto zum Jahresende noch so strapaziert. Dabei steigt der Stromverbrauch an den Feiertagen um rund 25 Prozent. Gut, wenn man da ein paar nützliche Tipps kennt, die beim Stromsparen in der Weihnachtszeit helfen.

 

1. Leuchtmittel richtig auswählen

Auf Grund der bekannten Risiken (z.B. Wohnungsbrand wegen umgestürztem Weihnachtsbaum) lassen die meisten Familien lieber die Finger von Kerzen, vor allem wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Stattdessen greift man zu Lichterketten, Schwibbögen mit Stromanschluss und künstlichen Kerzen. Achten Sie dabei genau auf die Art der Lampen. Im Besten Fall handelt es sich um LEDs. Diese verbrauchen im Gegensatz zu herkömmlichen Glühlampen weitaus weniger Strom, sind sogar effektiver als Energiesparlampen.

Energiesparende LED-Beleuchtung gibt es mittlerweile überall zu kaufen und kann auch den Tannebaum, das Tischgedeck oder die Fensterdekoration wunderbar in Szene setzen. Ca. 80 Prozent weniger Stromkosten lassen sich so im Vergleich einsparen. Auch im Dauerbetrieb beweisen sich die kleinen LEDs. Sie überhitzen nicht, brennen nicht durch und können daher auch optimal mit empfindlichen Materialien wie Watte, Holz oder Stoff kombiniert werden.

  • LED-Lichterketten: z.B. für den Balkon, den Baum, Außenbeleuchtung (wenn wetterfest), Fenster
  • LED-Kerzen: im Adventskranz, auf dem Tisch, sogar im Kinderzimmer kein Problem

Ein großer Vorteil von LED-Lampen ist außerdem deren Langlebigkeit. Damit haben Sie noch viele Jahre Freude zum Weihnachtsfest.

 

2. Akzente setzen

Wie so oft gilt: Weniger ist mehr. Statt überall ein wahres Flutlicht zu installieren, sollten Sie sich zum Wohle Ihrer Stromrechnung auf Akzente konzentrieren. LED Lichter gibt es zum Beispiel in verschiedenen Farben und können somit passend zur Einrichtung gewählt werden. Gezielt platzierte Lichter schaffen zudem oftmals mehr Wohlbefinden als hell erleuchtete Anlagen.

 

3. Zeitschalter und Dimmer verwenden

So richtig schön sieht die Beleuchtung ohnehin erst im Dunkeln aus. Mit einer Zeitschaltuhr lassen sich feste Uhrzeiten einstellen, zu denen die Lichter angehen bzw. wieder aus. Dadurch lassen sich wiederum Stromkosten sparen. Ein zwischengeschalteter Dimmer kann ebenfalls für weniger Stromverbrauch sorgen und gleichzeitig für stimmungsvolles Ambiente. Wer erst in den Abendstunden die Weihnachtsbeleuchtung anschaltet, spart deutlich gegenüber den Ganztags-Beleuchtern.

  • Ein Beispiel: 2 LED-Lichterketten mit ca. 10m Länge leuchten sechs Wochen lang täglich zwölf Stunden. Dabei verursachen gerade mal ca. 6 Euro stromkosten. Bei herkömmlichen Lichterketten wären es etwa 30 Euro.

 

4. Solarleuchten

Insbesondere im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon bieten sich Solarleuchten hervorragend an. Es gibt diese natürlich auch im weihnachtlichen Gewand, beispielsweise als Sternenmotive, Rentiere, Wichtel, etc. Die Leuchten laden sich tagsüber mit Sonnenenergie auf und geben diese nach Einbruch der Dunkelheit wieder ab, indem sie leuchten. Das sanfte Licht gefällt vielen Menschen besser als helle LEDs, bleibt aber damit auch eine Frage des Geschmacks. Achten Sie bei der Auswahl der Solarleuchte auf Wetterfestigkeit bzw. ob sie auch frostsicher ist. Ansonsten gilt hier: Keinerlei Stromverbrauch. Zudem sind Solarleuchten äußerst sicher, da weder etwas anbrennen können, noch Kinder oder Tiere verletzen.

 

5. Reflektierende Oberflächen

Noch sparsamen, ja so ganz ohne jeden Energieverbrauch, sind reflektierende Oberflächen. Diese spiegeln die Lichter wider und erhellen so zusätzlich den Raum. Dabei können zum Beispiel drehende Elemente zusätzlich für Effekte sorgen. Wählen Sie dazu glatte, glänzende Materialien oder Spiegelglas. Matte, bemalte oder mit Struktur versehene Oberflächen brechen das Licht nicht.

  • Weihnachtskugeln: Direkt in der Nähe der LED-Lichterkette reflektieren sie besonders gut, zumal farbige Akzente gesetzt werden können (z.B. in Gold)
  • Tabletts: Als Tischdekoration bieten sich Spiegeltabletts an. Darauf platzierte LED-Kerzen wirken wunderschön
  • Figuren: An Stelle von Holzfiguren wirken Metallfiguren nicht nur viel eleganter und moderner – wenn sie glänzend lackiert sind sorgen sie zusätzlich für tolle Nuancen

 

In diesem Sinne wünschen wir allen Stromverbrauchern ein schönes, friedliches und sparsames Weihnachtsfest.

 

Posted by:

Ines Kupfer

1 Comment

  1. 123energie -  3. Januar 2018 - 11:15 59158

    Danke für die vielen tollen Tipps, die werden wir definitiv beim nächsten Fest beachten!
    Wir haben noch einen Tipp: Schon gewusst, dass es auch bei der Weihnachtsbeleuchtung Energiesparklassen gibt? Diese erkennt man an der EU-Energieverbrauchs-Kennzeichnung. Anhand eines Buchstabens erkennt man, wie energieeffizient die Lichterkette ist: Ist das Produkt mit einem „A“ oder „B“ gekennzeichnet, besitzt es ein hohes Energiesparpotenzial. Ist hingegen ein „C“, „D“ oder „E“ abgebildet, verbraucht die Beleuchtung mehr Energie und ist ineffizienter. Also: Augen auf beim Lichterkauf:)

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