Der Atomausstieg und seine Folgen

Laut einer Studie, die vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde, soll der Ausstieg aus der Kernkraft die Stromproduktionskosten in Deutschland um 32 Milliarden Euro ansteigen lassen.

Der Ausstieg sorgt für eine Verlagerung der Stromproduktion ins Ausland und erhöht den Importbedarf von fossilen Energieträgern. Auch der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energie und der notwendige Netzausbau lassen die Kosten immens steigen. Bei der Berechnung seien die EU-Klimaziele jedoch überhaupt noch nicht berücksichtigt. Durchgeführt hat die Studie das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI).

Des Weiteren wird der Atomausstieg zu einem massiven Stellenabbau bei den Energieversorgern führen. Bereits vor Fukushima haben die Konzerne scharfe Sparmaßnahmen angekündigt. Mitarbeiter werden entlassen und milliardenschwere Firmenteile verkauft. Das zumindest kündigen die Energieversorger an.

Statt hoher Gewinne verursachen die Meiler nun enorme Kosten für Stilllegung, Abriss und Brennelementesteuer. Jedoch lamentieren die Versorger auf hohem Niveau. Die erwarteten Gewinneinbusen sind mit 35 Prozent schon recht hoch, lagen jedoch schon vor dem Rückzug aus der Laufzeitverlängerung bei 30 Prozent. Aber immer noch stehen in den Büchern der Konzerne fette schwarze Zahlen. Eines stimmt jedoch: Es fehlt Geld – RWE etwa 33 Milliarden Euro und E.On 27 Milliarden Euro. Denn durch die hohen Gewinne verwöhnt sind beide Unternehmen im Ausland auf Shoppingtour gewesen.

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