Abgaben für Hamburgs Fernwärmenetz

Birne

(c) Jupiterimages / Applestock 2009

Der Hamburger Senat unter der Leitung von der SPD wird wahrscheinlich eine Sondernutzungsgebühr für das Fernwärmenetz einführen, welches der Stadt Einnahmen von 3 bis 5 Mrd. Euro einbringen soll.

Sollten sich die Energieversorger Vattenfall und E.on entscheiden entschließen diese Gebühr an die Verbraucher abzugeben, was ja wahrscheinlich ist, drohen diesen empfindliche Erhöhung der Preise.

Genaue Zahlen gibt es noch nicht, was die Energieversorger für die Fernwärmeleitungen bezahlen müssen, da man sich noch in den Verhandlungen befindet. Die Verordnung soll aber noch dieses verabschiedet werden und am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Laut dem Senat sei die Abgabe längst überfällig, da die Energieversorger bereits seit 1994 Abgaben für Leitungen, die über oder durch öffentlichen Grund laufen, bezahlen. Mamn habe aber in Hamburg auf die Erhebung der Gebühr für das Fernwärmegesetz verzichtet, um diesen Energietransport zu unterstützen.

Das Hamburger Fernwärmenetz ist 1200 Kilometer lang und zu 70 Prozent im Besitz von Vattenfall. Der Konzern beliefert 80 Prozent der rund 500.000 Fernwärmekunden und erzeugt eine Co2 Emission von etwa einer Millionen Tonnen, was 7 Prozent des Gesamtausstoßes der Stadt entspricht.

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