Earth Hour 2015: Rekordbeteiligung in Deutschland

Earth Hour_2015_01Auf der ganzen Welt gingen am vergangenen Sonnabend (28. März) jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit die Lichter für je eine Stunde aus. Mit 7.000 Städten, die sich rund um den Globus an der Earth Hour 2015 beteiligten, konnten fast alle Länder dieser Erde abgedeckt werden und ein Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt werden. Eine Rekordbeteiligung gab es auch in Deutschland, wo 227 Städte die Gunst der Stunde nutzten, um sich als umweltfreundliche Gemeinde zu präsentieren. Das ist gut ein Drittel mehr als noch im vergangenen Jahr. Alle Fakten zu dieser Aktion gibt es hier in unserer Nachlese.

„Die Teilnehmerzahler der Earth Hour 2015 bricht jedes Jahr neue Rekorde. Jedes gelöschte Licht, jede gesammelte Unterschrift, jedes gestartete Projekt gibt uns neue Zuversicht, dass wir den Klimawandel stoppen können“, sagte Sudhanshu Sarronwala, der Vorsitzende von Earth Hour Global, laut dem „World Wide Fund For Nature“ (WWF). Für eine Stunde wurde das Licht an der Christus-Statue in Rio genauso gelöscht wie am Pariser Eiffelturm. Damit reihen sich diese beiden Hotspots in die Reihe der über 40 UNESCO Weltkulturerbestätten mit ein, die eine nachhaltige Klimapolitik fordern und dem Klimawandel entgegentreten wollen.

Auch in Deutschland gab es eine Rekordbeteiligung. Nahmen an der ersten Earth Hour im Jahr 2009 nur drei Gemeinden teil, so waren es sechs Jahre später schon 227 Städte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das gut ein Drittel mehr. So wurden zum Beispiel dem Kölner Dom, dem Hamburger Rathaus, der Dresdner Frauenkirche und vielen weiteren Bauwerke für eine Stunde der Strom und damit das Licht abgedreht. Und dieses Engagement ist in diesem Jahr besonders wichtig. Denn Ende November sollen auf dem UN-Gipfel COP 21 in Paris endlich einmal ambitionierte Klimaschutzziele durch die Staaten festgelegt werden.

„Wir benötigen dringend klimapolitische Instrumente, die die globale Energiewende vorantreiben – durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Auslaufen fossiler Energien, vor allem der Kohle“, wie die WWF Klimaexpertin Denise Loga erklärte. Sie ergänzte: „Die Bundesregierung hat hier eine wichtige Rolle auch im Rahmen ihrer diesjährigen G7-Präsidentschaft zu spielen. Denn die G7-Staaten müssen sich mit Blick auf die internationalen Klimaverhandlungen zu ehrgeizigen Zielsetzungen und deren effektiven Umsetzung bekennen.“

Bilder: © David Biene, WWF

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Robert

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