6,5 Millionen Euro Fördergelder für neue Bioenergie-Anlage

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Nachdem sowohl Bund als auch das Land Baden-Württemberg zugesagt haben, ein neues Projekt zur dezentralen Produktion von Strom und Wärme zu fördern, steht dem Bau der ersten Anlage dieser Art in Geislingen-Türkheim nichts mehr im Wege. Bereits 2011 rechnen die Verantwortlichen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, welche die Technik entwickelt habe,n mit der Inbetriebnahme der Anlage. Ziel des Projektes ist es, festzustellen, ob das Verfahren, welches im Labor hervorragende Ergebnisse lieferte, auch in der Praxis besteht. Das neue Biomassevergasungs-Heizkraftwerk wird hierfür mit einer neuartigen Technik betrieben, die vor allem auf die Erzeugung von Bioerdgas und Wasserstoff ausgerichtet ist.

Wie Dr. Michael Specht, Leiter der Abteilung Regenerative Energieträger beim ZWS, mitteilte, könnte ein möglicher Einsatzbereich der Anlage sein, Kraftstoff für Erdgas-Autos zu erzeugen. Aber auch die Produktion von Strom ist ein Ziel der Anlage. Das erste Pilot-Kraftwerk, dass nun entstehen kann, wird hierbei in der Größe so ausgelegt sein, dass die Anlage den Strombedarf von rund 6000 Haushalten decken kann.

Besonders die Nutzbarkeit bisher nicht verwertbarer Stoffe wie holzartige Biomassereststoffe, welche in der Landschaftspflege anfallen, ist ein besonderer Vorteil der Anlage. Zudem erreicht die Technik einen erheblich höheren Wirkungsgrad, wie dies bei anderen Anlagen dieser Art möglich ist. Dieser liegt derzeit zwischen 70 und 80 Prozent der Energie der zugeführten Biomasse.

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