Greenpeace-Studie belegt: Strom kann 2050 komplett aus erneuerbaren Energien kommen

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Klimaneutrales Deutschland bis 2050 - Bild:LIQUIDLIBRARY / Jupiterimages

Wie aus einer Studie hervor geht, die Greenpeace beim Institut EUtech in Aachen in Auftrag gegeben hatte, ist die Stromgewinnung aus ausschließlich erneuerbaren Energiequellen kein Wunschtraum sondern tatsächlich realisierbar. Zudem bringe dieser Weg nach Angaben der Umweltschützer enorme Vorteile für den Klimaschutz und die Unabhängigkeit von Energieimporten.
Um jedoch das Ziel der Organisation tatsächlich zu erreichen wäre konsequentes Handeln notwendig. So sieht der von Greenpeace vorgelegte Entwurf vor, bereits 2015 keinen Strom mehr mit Hilfe von Atomkraft zu erzeugen und auch die Energiegewinnung in Kohlekraftwerken bis 2040 einzustellen. Gleichzeitig müsste sowohl die Entwicklung zur Energiegewinnung mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen weiter vorangetrieben werden, als auch deren Potential voll ausgeschöpft werden. So, so sehen es die Greenpeace-Verantwortlichen, ließe sich das Potential der erneuerbaren Energien tatsächlich voll ausnutzen, was dem Wohle der Umwelt dienen und der CO2-Ausstoß um bis zu 90% senken.
So lange es nicht möglich ist, den Energiebedarf der Bevölkerung tatsächlich ausschließlich mit der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequellen zu decken, ist nach Greenpeace-Angaben eine Nutzung von Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung ein guter Weg, der die geringsten Belastungen für unsere Umwelt darstellt. Gleichzeitig geht nach Aussage der Studie mit diesen Maßnahmen auch eine finanzielle Einsparung in Milliardenhöhe bei der Energiegewinnung einher, die bereits bis 2020 zum tragen kommen soll.

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