Flut in Australien soll Kohle verteuern

Aufgrund der großen Flutkatastrophe erwartet Deutschlands größter Energiekonzern E.ON steigende Kohlepreise für die zur Stromgewinnung wichtige Kesselkohle.

Die Hauptabnehmer von Australien sind Japan, Südkorea und Taiwan. Die sehen allerdings bereits nach anderen Lieferanten um, um ihren Bedarf zu decken. Im Blick haben sie große Exportländer, wie Russland, Südafrika, USA oder Kolumbien. Die sind auch wichtiger Lieferant für Europa, was die Preise nach oben trieben könnte.

Konkrete Folgen könne man noch nicht abschätzen, das wäre abhängig davon, wie lange die Kohleminen in Australien stillliegen. Das Fördergebiet im Bundesstaat Queensland ist von riesigen Überschwemmungen betroffen, weshalb es zu massiven Förderausfällen kommt. Allerdings könnte die Auswirkung die Stahlindustrie noch größer sein, denn hauptsächlich exportiert Australien Kokskohle, welche für den Stahlbau entscheidend ist.

In unmittelbarer, wird Deutschland die Auswirkungen der Förderausfälle in Australien jedoch nicht merken. Aufgrund der hohen Transportkosten durch die langen Seewege, wird in Deutschland kaum Kohle aus Australien verwendet.

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