Globaler Energiebedarf steigt bis 2035 um ein Drittel

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt davor, dass in den kommenden Jahren die Energieversorgung immer „unsicherer, ineffizienter und klimaschädlicher“ wird, wenn die Politik keinen raschen Kurswechsel vollzieht.

Nach den Ergebnissen des Welt-Energiereport „World Energy Outlook 2011“ steigt die weltweite Nachfrage nach Energie bis 2035 um mindestens 30 Prozent – auch wenn die ehrgeizigen Ziele der Regierungen in Bezug auf Einsparungen und Energieeffizienz tatsächlich umgesetzt werden.

„Wachstum, Wohlstand und Bevölkerungszunahme werden den Energiebedarf in den kommenden Jahrzehnten unabwendbar ansteigen lassen“, sagte die IEA-Direktorin Maria van der Hoeven. „Die Regierungen müssen schärfere Maßnahmen ergreifen, um mehr Investitionen in effizientere und klimafreundlichere Technologien auszulösen.“

China wird seine Position als größter Energieverbraucher der Welt weiter festigen und 2035 wohl 70 Prozent mehr Energie konsumieren, als die USA – auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch weiterhin halb so hch bleiben wird, wie der einer Amerikaners.

Die Prognose der IEA beruht darauf, dass die alle Politikziele auf eine „vorsichtige Art“ umgesetzt werden. Zwar haben viele Regierung eine Verbesserung der Energieeffizienz angekündigt, Ergebnisse sieht man jedoch nicht. Die globale Energieeffizienz hat sich in den beiden letzten Jahren weiter verschlechtert.

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