RWE unterstützt Startups

Die Energieversorger haben ein Problem. Denn sie müssen Geld investieren, damit Ökostrom marktfähig ausgebaut werden kann, andererseits ist aber eben genau dieses knapp. RWE hat nun eine interessante Lösung gefunden: Der Versorger wird zur „Bank“.

RWE hat sich mit der Privatbank „Bankhaus Lampe“ zusammengetan. Gemeinsam investieren die beiden Unternehmen 115 Millionen Euro in Startups, die an erneuerbaren Energien und innovativen Speichertechniken arbeiten. Diese Art der Kooperation zwischen einer Bank und einem Energieversorger ist bisher noch nicht dagewesen. Sie zeigt auch deutlich das Problem, in dem die Versorger stecken. Sie müssen erneuerbare Energien erschließen und andererseits hat die Energiewende und der Atomausstieg zu massiven Umsatzeinbußen und Verlusten geführt.

„Energieversorger wie RWE müssen sich auf eine breitere Basis stellen, sowohl was Technologien angeht als auch bei der Finanzierung“, sagte Fritz Vahrenholt, der bei dem Konzern die Erneuerbaren-Sparte Innogy leitet, der FTD. „Gerade Venture-Capital-Projekte mit ihrem Risiko haben es schwer. Schließlich kann da auch mal etwas schiefgehen, man muss damit rechnen, dass ein oder zwei der Firmen es nicht schaffen.“

Jedes Jahr stellen sich bei RWE rund 500 Unternehmen vor. „Es gibt Unternehmen mit guten Ideen, die einfach kein Geld haben, um die ersten Schritte zu machen“, so Vahrenholt.

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