Grüne klagen EnBW wegen nicht gemeldeter Störfälle an

Foto: ddp

Die Grünen in Baden-Württemberg haben den Energiekonzern EnBw angeklagt. Dieser habe angeblich Störfälle im Meiler Philippsburg 2 nicht gemeldet.

Die Grünen-Abegordnete hege den Verdacht, EnbW habe gegen „wesentliche Bestimmungen der Betriebsgenehmigungen“ verstoßen. So soll am 12. Mai 2009 „bewusst und geplant ein Ausfall im Sicherheitssystem“ des Kraftwerks herbeigeführt worden sein. Dieser Vorfall sei meldepflichtig gewesen. Ebenso seien Ausfälle des Notfallkühlungssystems im Januar 2010 sowie der Verlust von 280.000 Litern Reaktorwasser aus dem Brennelementebecken im Juni vergangenen Jahres nicht gemeldet worden. Das Umweltministerium habe die Vorwürfe im Grundsatz bestätigt.

Das AKW Philipsburg 2 wurde 1984 in Betrieb genommen. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz kam es seitdem zu rund 200 Störfällen. Im Jahr 2000 musste der Reaktor abgeschaltet werden. Das Kraftwerk sollte ursprünglich 2018 vom Netz genommen werden, die Bundesregierung hat jedoch eine Laufzeitverlängerung von 14 Jahren vorgesehen.

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