Öko-Strom-Wirtschaft kritisiert Bundesregierung

Birne

(c) Jupiterimages / Applestock 2009

Die Öko-Strom-Branche kritisiert die Pläne der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien scharf – Diese seien ungenau und fehlerhaft. „Der Atomausstieg ist ein historischer Schritt. Aber wo ist der konsequente Einstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien?“, so der Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Björn Klusmann.

Die Ausbauziele seien eine Enttäuschung und die staatlich garantierten Tarife wären zu niedrig.“Trotz Atomausstieg will die Regierung bis 2020 weiterhin nur 35 Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie gewinnen. Dabei wären leicht etwa 50 Prozent möglich“.

Das einzig wirksame Instrument um Wind- und Sonnenenergie an den Mann zu bringen würde damit abgeschafft werden.Die Öko-Strom-Anbieter sind bisher zum Teil von staatlichen Abgaben befreit, wenn sie Öko-Strom in großen Mengen einkaufen. „Das war ein sinnvolles Instrument, weil es dafür gesorgt hat, dass verschiedene Öko-Strom-Kraftwerke so zusammengeschaltet werden, dass sie nachfragegerecht Strom erzeugen“, so Klusmann weiter.

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