RWE und Eon bereiten Klage gegen Regierung vor

Zusammen mit RWE greift Eon zu juristischen Schritten gegen die Energiepolitik. Durch das Abschalten der Kraftwerke sollen den Unternehmen Schäden in Milliardenhöhe entstehen.

Derzeit prüft man noch eine Klage gegen die Brennelementesteuer – entschieden werde darüber in den nächsten Wochen . Bereits in den vergangenen Monaten hat RWE „keinen Hehl daraus gemacht, dass wir erhebliche rechtliche Zweifel an dieser Steuer haben“. Bereits zuvor hatte Eon eine Klage gegen die Steuer angekündigt. Vor allem am Zeitplan der Regierung hagelt es Kritik von Unternehmensseite: „Jeder will die erneuerbaren Energien, aber wir werden Zeit brauchen, sie zu entwickeln“, sagte RWE-Sprecher Volker Heck.

Nach einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) könnte den vier großen Energieerzeugern durch den neuen Zeitplan einen Gesamtverlust von bis zu 22 Milliarden Euro erleiden. Allein Eon müsse einen Wertverlust von 8,6 Milliarden Euro hinnehmen, RWE von 5,9 Milliarden. Einen Teild er Verluste werden die Unternehmen natürlich durch höhere Strompreise kompensieren.

Ebenso könnte es in den Wochen zu Engpässen in der Versorgung kommen, warnt die Bundesnetzagentur. . „Es kann an Pfingsten eng werden im Netz, weil die Last sehr schwach ist“, sagte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, am Donnerstag. Durch die fehlende industrielle Nutzung kommen die Netze unter Stress wenn gleichzeitig Strom aus Wind- und Sonnenanlagen an weit entfernten Standorten transportiert werden müsse.Die Netze befinden sich derzeit an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, heißt es weiter. „Wir nutzen ein Instrumentarium, das eigentlich für Notfälle vorgesehen ist.“

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