Erneuerbare Energien – Zögerlicher Start

Auch wenn man ständig von Reformen im Bereich der Energie- und Stromversorgung hört, scheint von den guten Ideen und Maßnahmen noch nicht allzu viel in der Realität angekommen zu sein, denn nach wie vor wird der größte Anteil der Gesamtstromerzeugung aus fossilen Energieträgern gewonnen. Dabei sind Braunkohle mit rund 26 Prozent, Steinkohle mit 22 Prozent und Erdgas mit 12 Prozent die Hauptlieferanten für den Strom und auch der Atomstrom ist noch mit rund 22 Prozent am Start.

Während die Mehrzahl der Bürger durchaus offen ist gegenüber dem Ökostrom (zwölf Prozent beziehen bereits Ökostrom bzw. haben dies fest vor und rund 48 Prozent könnten sich den Wechsel vorstellen), debattiert man in der Politik – hautpsächlich in Kreisen der Union – immer noch über eine Mögliche Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Also kann man davon ausgehen, dass es am Angebot hapert, denn die Nachfrage scheint ja da zu sein. In Deutschland macht der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix derzeit rund 14 Prozent aus – davon werden rund 46 Prozent durch Windkraft erzeugt, es folgt die Biomasse mit 26 Prozent und Wasser mit 24 Prozent. Die Solarenergie scheint dagegen bislang eher ein Schattendasein zu fristen, denn davon werden nur rund vier Prozent zum Energiemix beigesteuert. Als gute Nachricht zum Schluss lässt sich jedoch immerhin vermelden, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromproduktion seit Jahren immerhin beständig steigt – bis zum Jahr 2020 könnte dieser demnach auf rund 27 Prozent ansteigen.

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