Gazprom drosselt Gaszulieferung

Die weltweite Wirtschaftskrise breitet sich aus. Banken und Großunternehmen, wie Opel, stehen kurz vor der Insolvenz und auch in anderen Ländern breitet sich die Finanzkrise schleichend aus. Inzwischen hat diese ebenfalls den weltgrößten Gaskonzern Gazprom erreicht. Der Energieversorger wird die Produktion in den nächsten fünf Jahren um ein Zehntel Prozent drosseln. Das bedeutet rund 70 Milliarden Kubikmeter Gas weniger. Insgesamt fördert Gazprom cirka  500 Milliarden Kubikmeter Gas in den westen. Alleine Deutschland bekommt vom russischen Unternehmen im durchschnitt 34 Milliarden Kubikmeter Gas.Doch aufgrund der sinkenden Nachfrage und den Streitigkeiten mit der Ukraine Anfang des Jahres ist der Gasmarkt in Russland um 40% eingebrochen. Ein Grund ist, dass die westlichen Länder auf ihre Reserven zurück greifen und die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Ukraine und Russland noch nicht endgültig geklärt sind.
Aber Gazprom geht noch einen Schritt weiter. Der Konzern droht der EU, mit dem Zudrehen des Gashahns, wenn die EU nicht damit aufhöre, Gazprom auf dem europäischen Markt einzuschränken. Denn das russische Unternehmen sei nicht auf dem westlichen Markt angewiesen und könne auch nach Amerika und China exportieren.

Die EU Kommission reagiert unverständlich und verlange von allen Energieversorgern die Einhaltung der europäischen Verpflichtungen. Die meisten Länder würden den Rückzug von Gazprom verkraften. Allerdings könnten Länder wie Deutschland und Finnland aufgrund der Gasversorgung des Konzerns ins Wanken kommen, da sie mehr als ein Viertel von Gazprom erhalten.

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