Neue Explosion im AKW Fukushima

Neue Debatte um deutsche AKWs

Heute hat ein heftiges Nachbeben Japan erneut erschüttert und eine neue Tsunamiwarnung ausgelöst, welche aber bereits wieder aufgehoben wurde. Gefährlicher ist allerdings die Nachricht über eine erneute Explosion im Kraftwerk Fukushima-1. Nach Angaben war der Reaktor Nummer 3 davon betroffen, allerdings soll die Stahlummantellung noch intakt sein und der Betreiber Tepco teilte mit, dass keine größeren Mengen Radioaktivität ausgetreten seien.

Bei Explosion seien jedoch 11 Menschen verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Kyodo teilte mit, es habe sich um eine Wasserstoffexplosion gehandelt, wie bereits am vergangenen Samstag im Reaktorblock 1. Ausgelöst wurde die Reaktorkatastrophe durch ein Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. Die Kühlsysteme wurden beschäftigt, sowie die Stromversorgung der Kraftwerke, was zu einer Überhitzung der Brennstäbe führte.

Einzig das Batterienotsystem habe Schlimmeres verhindert. Die Aussagen über den Zustand der Reaktoren sind jedoch äußerst widersprüchlich. Techniker arbeiten fieberhaft daran, die Reaktoren unter Kontrolle zu behalten und eine Kernschmelze zu verhindern. Mehrmals musste Tepco der Regierung eine Überschreitung der erlaubten Höchstwerte für die Reaktortemperatur melden. Am Sonntag wurden 1500 Mikrosievert an Strahlungswerten gemessen, was einem Dreifachen der maximal erlaubten 500 Mikrosievert entspricht. Auch für die Wirtschaft des Landes hat die Katastrophe verheerende Auswirkungen. Am ersten Handelstag nach der Katastrophe erlitten die japanischen Aktienmärkte dramatische Verluste.

Der Nikkei-Index für die 225 führenden Werte stürzte unter die psychologisch wichtige 10.000-Punkte-Marke. Die japanische Zentralbank will umgerechnet 130 Milliarden Euro in den Geldmarkt pumpen, um diesen zu beruhigen.

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