Fernzüge der Deutschen Bahn sollen künftig mit RWE Wasserkraft fahren

Die Deutsche Bahn will ihren Beitrag zum Atomausstieg leisten und deshalb in Zukunft auf Wasserkraft umsteigen. Mit dem Stromversorger RWE wurde ein entsprechender Vertrag beschlossen.

27.000 Züge der Deutschen Bahn sollen mittelfristig auf Stromversorgung durch Wasserkraft umgestellt werden. Der Anteil des Ökostroms soll bis 2020 auf 35 Prozent erhöht werden. Das bisherige Ziel lag bei 30 Prozent. „Unsere Vision ist es, bis 2050 ausschließlich auf Basis von erneuerbaren Energien zu fahren und damit zu hundert Prozent CO2-frei“, so Bahnchef Rüdiger Grube. Neben Windenergie, setzt die Bahn dabei vor allem auf Wasserkraft, die man vom Energieversorger RWE beziehen will.

Eine Vereinbarung über eine jährliche Lieferung von 900 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft wurde daher für die Jahre 2014 bis 2028 beschlossen. Das sind rund 8 Prozent des Gesamtstrombedarfs der Deutschen Bahn. „Mit dieser Menge können wir jeden dritten Fernverkehrszug, und zwar sowohl ICE als auch IC, in Deutschland mit Ökostrom betreiben“, sagte Grube.

Mit diesem Deal will die Bahn ihr grünes Image weiter verbessern und die Abhängigkeit von der Kernenergie verringern.

Derzeit verbraucht die Deutsche Bahn rund 16 Terrawattstunden Energie, was ungefähr dem Gesamtstrombedarf der deutschen Hauptstadt entspricht. Damit ist die DB der größte Stromverbraucher in Deutschland. Da nun die AKWs abgeschaltet werden, trifft die Deutsche Bahn, denn derzeit werden circa 22 Prozent der Energie aus der Kernkraft bezogen.

Der Umstieg auf die erneuerbaren Energien soll sich aber nicht auf den Ticketpreis auswirken.

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