Langlebige Akkus zur Stromspeicherung

Birne

(c) Jupiterimages / Applestock 2009

Windkraft und Sonnenenergie sind kostenlos verfügbar, haben jedoch einen riesigen Nachteil: sie sind nicht stetig ausreichend vorhanden. Weht der Wind nicht, oder ist es Nacht, wird kein Strom erzeugt.

Um den Ökostrom effizient nutzen zu können bedarf es geeigneter Speicherlösungen. Und genau daran wird derzeit an der TU München mit Hochdruck geforscht. Sie verwenden dafür ein Material, welches eine zu geringe Speicherdichte besitzt, um in Elektroautos oder mobilen Geräten zum Einsatz zu kommen. Doch für eine Gebäude-Lösung sind andere Faktoren wichtiger. Denn die Akkus brauchen eine extrem hohe Langlebigkeit und sollen eine kostengünstige Speicherung ermöglichen.

Die Forscher nutzen auf Lithiumtitanat (LTO) für die Anode und Lithiumeisenphosphat (LFP) für die Kathode. Ein solcher Akku kann nicht besonders viel strom speichern, weshalb solche Batterien für E-Fahrzeuge beispielsweise zu groß wären. Der hohe Platzbedarf stellt aber bei einer Solaranlage auf dem Dach eine eher untergeordnete Rolle.

Während nämlich die sonst verwendeten Graphit-Anoden beim Aufladen und der Stromabgabe sich ausdehnen bzw. schrumpfen, haben diese LTO keine Volumenänderung und bleiben dadurch länger stabil. Der Ladezyklus bleibt bis zu 20.000 Ladungen gleich, während Lithium-Ionen-Batterien nur 1.000 bis 3.000 Zyklen halten.

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