Neue Klimaschutzauflagen für RWE und E.On

RWE plant den weiteren Bau von Kohlekraftwerken. Neue Klimaschutzauflagen könnten dem Konzern jedoch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Rentabilität der Werke würde dann nämlich stark gesenkt werden.

Bisher liegt das entsprechende Gesetz des Landesumweltministeriums nur als Entwurf vor und beinhaltet folgende Punkte: Stärkung des Ressourcenschutzes, Erhöhung der Ergiebigkeit von Energie und vor allem der stärkere Ausbau regenerativer Energien. Diesem Vorhaben soll die höchste Priorität zugeordnet werden und die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. Neben den Zielen auf EU- und Bundesebene muss das Land auch eigene Absichten anfertigen.

So soll der Treibhausgasausstoß bis 2020 um 25 Prozent verringert werden, ausgehend von 1990. Bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent. Ein Klimaschutzplan soll dieses Jahr noch entworfen werden, der für bestimmte Regionen spezielle Regelungen enthält.

Durch die neuen Klimaschutzbestimmungen könnte RWE sein Vorhaben, neue Kohlekraftwerke zu errichten, auf Eis legen. Auch E.On musste seinen aktuellen Neubau in Westfalen nach gerichtlicher Anweisung stoppen.

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