Atompläne für Großbritannien erstmal auf Eis?

Doch keine neuen AKWs in GB?

Anscheinend beeinträchtigt der Atomausstig in Deutschland nun auch die offenen Pläne der Energiekonzerne E.On und RWE für den Bau eines Atomkraftwerkes in Großbritannien. Ursprünglich war dort der Aufbau von 5 bis 6 Atommeilern bis 2025 geplant.

Die Energieriesen hätten hier rund 17 Milliarden Euro investieren wollen. Erst 2009 war zur Realisierung des Mammut-Projektes das Gemeinschaftsunternehmen „Horizon Nuclear Power „ gegründet worden. Bereits zwei Standorte in Großbritannien hatte man sich für den Bau der Kraftwerke gesichert. Dafür hatte man einen dreistelligen Millionenbetrag investiert.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete nun auf Berufung auf konzerninterne Mitteilungen, dass man die Umsetzung der Pläne als gefährdet ansehe. Das Projekt wäre nach Managermeinungen zu kostenintensiv, da man nicht mehr mit den Einnahmen aus den deutschen Kernkraftwerken rechnen könne.

Bisher haben sich weder RWE noch E.On zu der Meldung geäußert. Ein Sprecher von E.On sagte lediglich, dass es keine derartigen Pläne gebe, es jedoch zu Verzögerungen kommen würde, da man auf das Berichtsresultat der britischen Atombehörde warte. Diese würde die aktuellen Standorte auf ihre Sicherheit hin prüfen. Erst nach Vorlage dieses Berichtes würde man über ein weiteres Vorgehen entscheiden.Mit den Ergebnissen ist wahrscheinlich im Herbst diesen Jahres zu rechnen.

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