RWE und Gazprom – Ein Fall für das Kartellamt

RWE und der russische Gaslieferant Gazprom, wollen eine strategische Kooperation eingehen. Das geplante Joint-Venture ruft das Kartellamt auf den Plan, welches sich ausgiebig mit dem Fall beschäftige wird.

Ob sich die Wettbewerbshüter in Köln oder Brüssel mit RWE und Gazprom beschäftigen werden, hängt davon ab, wie die Zusammenarbeit der beiden Konzerne aussehen soll, so der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.

Es liegt auf der Hand, dass es hier wettbewerbliche Fragen geben liegt jedoch auf der Hand, denn es geht hier schließlich um den Zusammenschluss eines marktbeherrschenden Energielieferanten und eines marktbeherrschenden Gasversorgers. Hinzu kommt noch, dass Gazprom dazu noch ein ein großer Inhaber von Gasfernleitungen sei.

Es soll eine völlige o“offene und unvoreingenommene“ Prüfung stattfinden, die jedoch notwendig ist, da beide Unternehmen zumindest in Deutschland sehr marktmächtig sind. „Ob sie marktbeherrschend sind, muss dann in einer vertieften Prüfung herausgefunden werden.“so Mundt.

Mitte Juli hatten beide Unternehmen angekündigt in den nächsten drei Monaten Gespräche über eine Zusammenarbeit führen zu wollen. Es wird darüber verhandelt neue Steinkohle- und Gaskraftwerke in Deutschland, Großbritannien und den Beneluxländern zu errichten, die in einem gemeinsamen Unternehmen betrieben werden.

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