Nordseegas sichert Deutschlands Versorgung

Einer der wichtigsten Energielieferanten für Deutschland ist die Nordsee. Rund die Hälfte der benötigten Menge wird von Norwegen und der Niederlande geliefert. Zusammengenommen sind sie sogar wichtiger als Russland, das rund ein Drittel liefert.

Viele Förderfelder in der Nordsee haben ihr Maximum allerdings überschritten und die Reserven sind kleiner, als die russischen Bodenschätze. Deshalb investiert der deutsche Förderkonzern RWE Dea 760 Millionen Euro in die Erschließung neuer Vorkommen in der Nordsee.

„Wir wollen die Gasförderung in der Nordsee weiter entwickeln“, sagte Thomas Rappuhn, der Vorstandsvorsitzende der RWE Dea. In Rotterdam entstanden dazu zwei neue Förderplattformen für die Ölfelder Breagh und Clipper South östlich von Großbritannien. Sie sollen im kommenden Jahr die Förderung aufnehmen. Mit den neuen Projekten steigt die Fördermenge von gegenwärtig 600 Millionen auf mehr als zwei Milliarden Kubikmeter jährlich. Bis 2020 will man die Fördermenge noch weiter erhöhen, wozu ein entsprechendes Projekt bereits angelaufen ist.

Bei den Diskussionen um die Energiewende wird gerne übersehen, dass der weltweite Bedarf an fossilen Brennstoffen dadurch nicht sinkt, sondern weiter steigt.

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