EnBW-Chef Willis hört auf

Der jetzige EnBW-Chef Hans-Peter Willis hat mehrfach eine Entscheidung der Eigentümer von EnBW gefordert, ob sein Vertrag verlängert wird. Da die Antwort bis jetzt ausgeblieben ist, zieht er daraus seine Konsequenzen und will seinen Vertrag nicht verlängern.

Der Vertrag von Willis läuft im September 2012 aus, wie EnBW mitteilte. Er teilte dem Aufsichtsratschef Claus Dieter Hoffmann, dass er den Vertrag nicht verlängern wolle, da er nicht mehr „vom ungeteilten Vertrauen des Aufsichtsrats ausgehen“ könne. Er wolle aber dennoch ungeachtet dessen seinen Aufgaben in vollem Maße nachgehen.

Der 53-Jährige hatte mehrfach gefordert noch in diesem Jahr ein Signal der Eigentümer zu erwarten, ob sein Vertrag verlängert wird oder nicht. Die Unterstützung der Haupteigentümer ist aber ausgeblieben. Zudem ist Willis nach der Machtübernahme der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg im Frühjahr in die Kritik geraten. Denn er ist ein Verteidiger der Atomkraft und durch die Zwangsabschaltung von vier Reaktoren ist der Konzern in die roten Zahlen gerutscht. Im Sommer meldete Villis bei den Anteilseignern, dem Land Baden-Württemberg und dem kommunalen Zweckverband OEW, einen Kapitalbedarf von rund 800 Mio. Euro an.

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