Deutschland exportiert weiter Strom

Zu Beginn des Atomausstiegs hat die Atomlobby noch behauptet, Deutschland werde deshalb abhängig von Stromimporten. Derzeit sieht es aber genau anders aus: Die Exporte übersteigen die Importe um 17 Milliarden Kilowattstunden.

Diese Zahlen hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg aus Netzbetreiberdaten kalkuliert. Damit wurde seit Januar etwa die Leistung von zwei Atomkraftwerken ins Ausland exportiert. Die größten Abnehmer waren die Niederlande, die Schweiz und Österreich.

Damit hat Deutschland trotz der Abschaltung von 8 AKWs so viel Strom exportiert, dass man die historische Höchstmarke von 2008 knacken könnte. In diesem Jahr wurden 22,8 Mrd. Kilowattstunden exportiert.

Zu Beginn des Ausstiegs sagten RWE das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dass Deutschland künftig auf Stromimporte angewiesen sei.Das hat sich deshalb nicht bewahrheitet, da der starke Ausbau des Ökostrom, de Verlust der 8 Kraftwerke bereits kompensiert hat.

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